Das Förderprogramm der pbm Academy

Mit einem Förderprogramm möchte die pbm Academy Stiftung Projekte in Deutschland unterstützen, die das Ziel verfolgen, die Aufmerksamkeit für das Patient Blood Management zu erhöhen und die Behandlungsqualität im deutschen Gesundheitswesen flächendeckend durch die Einführung von Patient Blood Management zu verbessern.

2018 geförderte Projekte
2018 wurden Projekte aus Bremen, Augsburg und Ottweiler in das Förderprogramm der Stiftung aufgenommen (v.l.n.r. Dr. Markus Thalheimer, Hedwig François-Kettner, Dr. Martin Gutjahr, Prof. Dr. Michael Winterhalter, Dr. Karlheinz Gürtler, Dr. Ursula Marschall und Dr. Thomas Drabinski). Bild: © Svea Pietschmann

Im Jahr 2018 wurden Projekte aus Bremen, Augsburg und Ottweiler in das Förderprogramm der Stiftung aufgenommenen

Eine Fördersumme, in Höhe von 30.000 Euro, ging für die Implementierung eines Anämie-Konzeptes an das Klinikum Bremen-Mitte. Bei diesem Konzept werden zukünftig insbesondere Patienten mit hohem Blutungs- und Transfusionsrisiko prästationär auf das Vorhandensein einer Anämie hin untersucht und gegebenenfalls behandelt. Das Universitätsklinikum Augsburg erhielt für die geplante Etablierung eines Nachsorgekonzeptes für Patienten nach relevantem intraoperativem Blutverlust 20.000 Euro. Das mit 10.000 Euro geförderte Projekt an der Marienhausklinik Ottweiler soll insbesondere Hausärzte und andere Zuweiser im Einzugsgebiet der Klink in das präoperative Anämie-Management einbeziehen.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Bewerbungsprozess

  1. 31.10.2019
    Einsendeschluss für die Bewerbung um das Förderprogramm der pbm Academy.
  2. 30.11.2019
    Die Expertenjury wählt mit einfacher Mehrheit den/die Förderprogrammgewinner aus und informiert diese.
  3. April 2020
    Die Förderprogrammgewinner werden bekannt gegeben und die Projekte vorgestellt.

Expertenjury-Mitglieder

Die Expertenjury setzt sich aus namhaften Persönlichkeiten in verantwortlichen Positionen des deutschen Gesundheitswesens zusammen und besitzt die entsprechende Anerkennung und Kompetenz, um alle Fragen des Patient Blood Managements kompetent beurteilen zu können.

Dr. Thomas Drabinski
Leiter des Instituts für Mikrodaten-Analyse (IfMDA), Kiel

Schwerpunkte: politökonomische Evaluation von Gesetzgebungen, Kostenstrukturanalysen, Konsequenzen von Staatsmedizin und Einheitskasse, Demografie und Nachhaltigkeit; Lehrbeauftragter für Gesundheitsökonomie und -politik der Universität zu Kiel; Dipl.-Volkswirt.

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Hedwig François-Kettner
Vorsitzende des Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS), Berlin

Selbstständige Beraterin Strategie- und Prozessbegleitung im Gesundheitswesen und Wissenschaftliche Leiterin des Pflegekongresses beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (HSK)

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Dr. Regina Klakow-Franck
Stellvertretende Leiterin des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), Berlin

2012-2018 Unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung. Zuvor Dezernentin der Abt. 4 – Gebührenordnung, Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Dezernentin der Abt. 3 – Qualitätssicherung in der Medizin und andere Gebiete der Bundesärztekammer.

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Dr. Ursula Marschall
Forschungsbereichsleitung Medizin und Versorgungsforschung, BARMER, Wuppertal

Zuvor im Management von Unternehmensberatungen und als Oberärztin der Intensivstation einer Klinik der Maximalversorgung tätig; Fachärztin für Anästhesie, Schmerztherapie, Intensiv-/Rettungsmedizin, Dipl.-Gesundheitsökonomin.

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Dr. Markus Thalheimer
Leiter der Abteilung Qualitätsmanagement / Medizincontrolling des Universitätsklinikums Heidelberg

Facharzt für Innere Medizin; Mitglied des Arbeitskreises DRG und Gesundheitsökonomie der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO); Mitglied des Fachausschusses Medizin der DKG und anderer Gremien der Selbstverwaltung; Gerichtsgutachter für DRG-Fragen.

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Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski, ML, FRCA
Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie und Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt

Seit 2016 Mitglied der Leopoldina und Vorstandsvorsitzender der Christoph Lohfert Stiftung; seit 2014 Präsident des MJC Intensive Care Medicine der UEMS.

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Fördersummen

Die pbm Academy lobt jährlich ein Förderprogramm in Höhe von bis zu 70.000 Euro aus. Vorgesehen ist damit eine Förderung von drei Projekten mit den jeweiligen Fördersummen 40.000 Euro, 20.000 Euro und 10.000 Euro. Die Expertenjury ist aber frei in der Entscheidung, die Gesamtsumme in Höhe von 70.000 Euro auch nur einem Projekt bereitzustellen, wenn dieses Projekt sich damit entscheidend weiterentwickeln lässt oder die Idee so herausragend ist, dass die Würdigung des Projektes es erfordert.

Die Auszahlung der Gelder erfolgt in Raten und ist an Projektfortschritte gekoppelt, die mit den Förderprogrammgewinnern festgelegt werden und von diesen jeweils nachzuweisen sind.
Die Verwendung der Gelder für Overheadkosten ist ausgeschlossen.

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